DER STUDIENGANG

Informieren Sie sich auch in unserer Broschüre.

Im Fokus des Stuttgarter Studiengangs steht die Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier. Für diesen Schwerpunkt ist der Studiengang auch durch seine Einbindung in einer Kunstakademie in besonderer Weise ausgestattet.

 

Unsere Lehrkonzepte ermöglichen effizientes und multiperspektivisches Lernen. Wir bereiten Studierende auf die Realität ihres künftigen Berufsausübrung vor, ohne damit den Charakter eines experimentieroffenen und kreativen Studiums zu verengen. Die individuelle Förderung der Studierenden über alle Entwicklungsphasen des Studiums steht dabei im Mittelpunkt.

Der Studiengang bildet Studierende zu eigenständigen, in der Praxis vielseitig befähigten Wissenschaftlern heran. Stuttgarter Studierende werden auf die breit gefächerten restauratorischen Aufgaben in der heutigen Gesellschaft vorbereitet, auch mit Blick auf die Weiterentwicklung des Fachs. Dabei vermittelt das BA-Studium wesentliches Grundlagenwissen. Das MA-Studium vertieft dieses Wissen und erweitert es in Spezialisierungsgebieten. Der MA-Abschluss bildet nach fünf Jahren intensiver Gesamtstudiumszeit die Basis für den Einstieg in die Berufstätigkeit. Lesen Sie mehr unter Studieren.

Wir sind laufend in kooperativen Forschungen und Restaurierungsprojekten tätig. Der Studiengang kooperiert mit externen Partnern, womit unsere Studierenden neben der inhaltlichen Arbeit wichtige Erfahrungen zu den Anforderungen von Teamarbeit in Sammlungen und Forschungsinstituten sammeln können. Gegenwärtig laufen u.a. Vorhaben mit der Kunsthalle Karlsruhe, der Universität für Bodenkultur in Wien und dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, in die Studierende zentral eingebunden sind (s. auch Projekte, Personen, und Kooperationspartner).

Die wissenschaftlichen Arbeiten unserer Studierenden tragen regelmäßig zur Entwicklung des Fachs bei. Studierende werden an allen Forschungsvorhaben des Studiengangs beteiligt und lernen auf diese Weise die Methodik systematischer wissenschaftlicher Arbeit in allen Ausprägungen der beruflichen Tätigkeit ausführlich kennen. Viele Abschlussarbeiten betreffen langfristige Forschungs- und Entwicklungsthemen, viele davon kommen zur Veröffentlichung. In den BA-Arbeiten liegt der Schwerpunkt oftmals auf besonderen Einzelwerken, in denen das wissenschaftlich und manuell differenzierte Arbeiten an und mit originalen Objekten detailliert dokumentiert wird. Auch diese Arbeiten werden gelegentlich publiziert und häufig in Zusammenfassung als redigiertes Poster gestaltet (abrufbar unter BA-Arbeiten). Zu Publikationen, s. auch Monographien und  Semesterarbeiten.

Der Stuttgarter Studiengang zeichnet sich aus durch:

tiefgreifende und vielseitige restauratorische Expertise der Lehrenden

herausragende didaktische Aufbereitung aller Lehrinhalte

systematische praxisbezogene Vermittlung von Kernkompetenzen

intensive Betreuung in allen Teilbereichen

regelmäßiges persönliches Feedback

vielseitige Möglichkeiten zur Mitwirkung an externen Projekten

große Auswahl unterschiedlichster Objekte zur eigenhändigen Bearbeitung

Flexibilität in der Berücksichtigung individueller Interessen

Förderung von Teamkompetenzen

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Geschichtliches: Der Studiengang wurde 1990 von Gerhard Banik gegründet und bis 2008 geleitet. Seitherige Leiterin ist Irene Brückle. Akademische Mitarbeiter: Sebastian Dobrusskin 1990–1994, Barbara Hassel 1994–1998, Andrea Pataki­ Hundt 1998–2017, Regina Schnel­ler 2002–2005, Eva Hummert 2011–2014, Mario Röhrle seit 2013, Ute Henniges seit 2018.