LANGFRISTIGE PROJEKTE

Der Studiengang ist an langfristigen, in der Regel drittmittelgeförderten Projekten beteiligt, an denen Studierende vielfältig mitarbeiten. Weitere Projekte und Schwerpunkte der Forschung, s. Personen, Monographien, MA-Arbeiten, BA-Arbeiten.

2017 bis 2018:  Irene Brückle ist Partnerin in dem an der Kunsthalle Karlsruhe durchgeführten und DFG-geförderten Forschungsprojekt „Giovanni Battista Piranesi and his Workshop: Two newly identified Albums at Karlsruhe“ zusammen mit der Università della Svizzera italiana, Accademia di architettura, Istituto di storia e teoria dell’arte e dell’architettura. Maria Krämer (Absolventin des Studiengangs, MA 2015) ist als Doktorandin Projektmitarbeiterin. S. auch DFG (Abb. Ausschnitt einer Albumseite, Kunsthalle Karlsruhe, Kupferstichkabinett)

2017 bis 2018: Irene Brückle ist Teilnehmerin im DFG-finanzierten Forschernetzwerk Helldunkelzeichnungen, das von Daniela Bohde, Institut für Kunstwissenschaften an der Universität Stuttgart, initiert und geleitet wird.

Seit 2012 konservatorische Erfassung und Neulagerung des Nachlasses Hans Fähnle (1903–1968) an der Städtischen Galerie Fähnle in Überlingen durch Finanzierung des  Förderverein der Galerie. Studierende nutzen die Infrastruktur des Studiengangs, um die Werke technisch zu beschreiben, bildtechnisch zu dokumentieren, den Erhaltungszustand zu klassifizieren und neu zu verpacken. Publikation: Marie Kern, Maria Krämer: die Erschließung des grafischen Werks, in: Uli Braun, Volker Caesar, Thomas Knubben (Hrsg.) im Auftrag der Gemeinde Flein, Hans Fähnle. Maler, Katalog zur Ausstellung im Rathaus Flein (24. 12.–15. 12. 2013), Weissbooks.w, Frankfurt am Main, S.148-151.


2009-2012: BMBF-geförderte Forschungskooperation „Das Erbe Schinkels – die Untersuchung und Konservierung der Sammlung Karl Friedrich Schinkel“ („Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften“) unter Leitung des Kupferstichkabinetts, Staatliche Museen zu Berlin (restauratorische Projektleitung: Fabienne Meyer) im Verbund mit dem Studiengang, der Universität für Bodenkultur Wien und der Materialtechnischen Prüfungsanstalt der Technischen Universität Stuttgart. Ca. 5000 Werke in der Sammlung Schinkel wurden kunsttechnologisch ausgewertet und einer optimierten mehrstufig konzipierten Lagerung zugeführt unter Berücksichtigung einer Minimierung der atmospherischen volatile organic compounds Belastung. An der Akademie betreute Publikation (u.a.) Dissertation Fabienne Meyer


2008–2011:  Kooperationsprojekt mit der Akademie der Künste Berlin zur Konservierung von Architekturplänen im Hans-Scharoun-Archiv mit Förderung durch das KUR-Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder und Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste. Schwerpunkt der Arbeit an ausgewähltem Bestandssegment von 5000 Architekturzeichnungen u. Lichtpausen: materialtechnische Identifizierung und technische Beschreibung historischer Lichtpausverfahren, Projektplanung, Konservierungsmaßnahmen (Entrollung, Sicherung, Planlegung und Neulagerung). Publikation mit DVD und Bildtafel zur Identifizierung von Lichtpaustechniken: Hrsg./eds. Eva Glück, Irene Brückle, Eva-Maria Barkhofen. Papier–Linie–Licht. Konservierung von Architekturzeichnungen und Lichtpausen aus dem Hans-Scharoun-Archiv. Paper–Line–Light. The Preservation of Architectural Drawings and Photoreproductions from the Hans Scharoun Archive, Akademie der Künste, Berlin, 2012.


2007–2011: Untersuchung und Restaurierung des Stuttgarter Psalters in Kooperation mit der Württembergischen Landesbibliothek unter fachlicher Leitung von Gerhard Banik und Andrea Pataki-Hundt. Am Studiengang wurde unter Mitwirkung von Studierenden die Konservierung und Restaurierung des im Jahr 820 entstandenen Stuttgarter Psalters im Besitz der Württembergischen Landesbibliothek konzipiert und von A. Pataki-Hundt durchgeführt. Publikation: Vera Trost, Andrea Pataki-Hundt, Enke Huhsmann (Hrsg.): Kupfergrün, Zinnober & Co. Der Stuttgarter Psalter. Katalog zur Ausstellung (9. April bis 21. Mai 2011), Jahresgabe 2011 der Württembergischen Bibliotheksgesellschaft, Stuttgart 2011.