Studiensammlung / Bibliothek

Der Studiengang verfügt über eine umfangreiche fachbezogene Standortbibliothek.

Papiere aus den am Studiengang verfügbaren Sammlungen im Durchlicht (Foto: I. Brückle)

Papiere aus den am Studiengang verfügbaren Sammlungen im Durchlicht
(Foto: I. Brückle)

Die Sammlung des Studiengangs umfasst umfangreiche ständig erweiterte Bestände von Papieren, Pergamenten, Graphiken, Fotografien und Künstlermaterialien. Sie dienen dem Studium und werden in die Lehrveranstaltungen eingebunden.

Papier: umfangreiche Konvolute vorwiegend des 18. bis 20. Jh. gehören zur Sammlung des Studiengangs. Sie wird ergänzt durch eine umfangreiche Kollektion von Cellulosefasern. Die Sammlung Brückle/Gaehde beinhaltet die ehemaligen Sammlung Christa Gaehde (Boston, MA) und umfasst europäische Papiere des 15. bis 20. Jh., asiatische Papiere und historische Beispiele von Drucktechniken und Zeichnungen.

Pergament: Unter der studiengangseigenen Sammlung an Pergamenten finden sich historische Buchdeckel, überformatige Seiten einer Choralhandschrift, das Fragment einer Pergamenthandschrift aus dem 15. Jh.

Marmorpapier: Die Sammlung von Marmorpapieren beinhaltet eine Vielfalt an Mustern und Variationen, die als Vergleichs- und Studienmaterial bei der restauratorischen Arbeiten heranzuziehen sind.

Farbmittel: Pigmente, Zeichenmittel und Farbmittel teils spezieller Herstellung aus Projekten sind für Studierende einsehbar und nutzbar. Die Sammlungen werden ergänzt durch die Sammlung von historischen Pigmenten des Fördervereins Papierrestaurierung Stuttgart.

Bucheinbände: Die umfangreiche Sammlung von Mustern historischer Einbände entstand im Lauf der Jahre während der Seminare über historische Buchformen – an ihnen lassen sich Konstruktionsprinzipien und verwendete Materialien studieren. Das Spektrum reicht vom gotischen Holzdeckelband über den Renaissanceeinband bis hin zu orientalischen Buchstrukturen, Koperten und Konservierungseinbänden. Für die Rekonstruktion oder das Nacharbeiten eines historischen Einbands unter Anlehnung an historische Formen ist diese Anschauungssammlung unerlässlich.